Versuch 2010: Hühner & Putenmast Burgenland

Auf zwei Putenmast Betrieben im Bezirk Mattersburg wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Hechenbichler ein Praxisversuch bzgl. des Einsatzes des Produktes GÜLLEMAX und dessen Wirkung auf Geruch, Erleichterung beim Reinigen des Stalles und Keimwachstum durchgeführt. Ziel des Versuches war, fest zu stellen, in welchem Ausmaß dieses Produkt positive Auswirkungen auf die Arbeitswirtschaft in der Putenmast hat.

Im ersten Betrieb wurde GÜLLEMAX nach der Desinfektion im Vormaststall als auch in den Endmaststallungen eingesetzt. Der Landwirt hatte folgende Eindrücke: 

Boden ist nach dem Einsatz von GÜLLEMAX "glatter" 
Geruch des Desinfektionsmittels wird unterdrückt
Generell bessere Luft beim Einstallen 
Mist "stinkt" nach Mastperiode nicht
Stall lässt sich leichter reinigen 
die Zeit für das Waschen um 3-4 Stunden verkürzt

Im zweiten Versuchsbetrieb (alter Stall mit Asphaltboden) gab es ähnliche Erfahrungen:

Geruch positiv bewertet
Mist löste sich beim groben Reinigen schlechter, dafür beim Waschen extrem gut
Einsparen von Wasser und Zeit beim Waschen

Fazit:

Die erwarteten Vorteile des Produktes, waren bei einer Anwendungskonzentration von 5% klar feststellbar. Die Anwendung sollte nach der Desinfektion erfolgen um den positiven Geruch für die Tiere zu erhalten. Die Anwendung über den Hochdruckreiniger ist einfach und zeiteffizient. Das Produkt muss vor der Anwendung aufgerührt bzw. geschüttelt und sollte mindestens 10°C haben, damit es besser angesaugt werden kann. Eine Vorverdünnung in warmem Wasser ist ebenfalls möglich. Auf Grund des besseren Geruchs beim Ausmisten, kann davon ausgegangen werden, dass Ammoniak im Mist gebunden wird und dieser dann beim Düngen den Pflanzen zur Verfügung steht. Die beteiligten Landwirte haben bei der Anwendung eine Verbesserung der Stallluft festgestellt und erwarten sich dadurch positive Auswirkungen auf die Tiergesundheit.

Ing. Wolfgang PLEIER
Landwirtschaftskammer Burgenland
September 2010

GÜLLEMAX Praxisvesuch – Junghennenaufzucht

Burgenland, 2010

Auf Grund einer vermehrten Plattenbildung in der Einstreu bei der letzten Junghennenherde hat sich der Betriebsinhaber  entschlossen einen Versuch mit GÜLLEMAX zu starten.

 

Hier seine Erfahrungen:

Besonders in den ersten 10 Tagen nach der Einstallung ist der typische "Kükengeruch" nicht feststellbar; Dieser wird vom Kräutergeruch überlagert.

Keine bzw. geringe Plattenplattenbildung war in den Stallungen feststellbar. Der Stallboden war deutlich trockener und es wurde eine niedrigere Luftfeuchtigkeit festgestellt.

Bei der ersten Reinigung wurde eine deutliche Verkürzung und Erleichterung der Wascharbeit festgestellt. Der Stallmist verrottet besser und dadurch wird eine bessere Wirkung des Mistes erwartet.

Der erhöhte Arbeitszeitaufwand bei der Mittelanwendung wird durch das schnellere Waschen locker wettgemacht. Für die Anwendung auf 900m² werden 2 Stunden benötigt. 

Beim Waschen wurde Gülle Max 5% bereits dazu dosiert. Mit 55°C Waschwassertemperatur ergab es eine verbesserte Reinigungsleistung. Eine "GÜLLEMAX -Grundierung" wurde unmittelbar vor dem Einstallen der Küken in der gesamten Anlage sowie der Einstreu aufgebracht.