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06.06.2019

Elementarer Schwefel in der Gülle: aktueller Stand

Aktuelle Informationen und Hinweise zum Güllegasunfall in Rietz / Tirol.

Sehr geehrte Kunden,

es wird ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von elementarem Schwefel und dem Güllegasunfall in Rietz vermutet. Dies ist nicht bewiesen, derzeit wird ein eventueller Zusammenhang behördlich überprüft. Wir werden Sie vom Ergebnis umgehend informieren.

Bis zur abschließenden Klärung empfehlen wir folgende Vorsichtsmaßnahmen, die vom Land Tirol und der Landwirtschaftskammer Tirol herausgegeben wurden:

Landwirte:
Vorerst keinen elementaren Schwefel in die Gülle mischen. Jene Landwirte, die bereits elementaren Schwefel in die Gülle eingemischt, die Gülle aber noch nicht ausgebracht haben, sollen sich vor dem Aufrühren der Gülle mit der örtlichen Feuerwehr in Verbindung setzen.

Händler und Lagerhäuser:
Kein Weiterverkauf von elementarem Schwefel zum Einmischen in die Güllegrube. Bitte informieren Sie Ihre Kunden entsprechend über diese Vorsichtsmaßnahmen.

Wir bedauern diese Unannehmlichkeiten. Für uns als verantwortungsbewusstes Unternehmen ist es jedoch selbstverständlich, Sie offen zu informieren.

Diese Sicherheitshinweise gelten für alle Produkte mit elementarem Schwefel zum Einmischen in die Güllegrube.

Bei der Lagerung von Gülle und Jauche entstehen immer Güllegase, unabhängig von der Verwendung von elementarem Schwefel in der Gülle. Diese Schadgase werden schwallartig beim Aufrühren der Gülle freigesetzt, siehe dazu den Artikel „Vorsichtsmaßnahmen: Schadgase in Güllegruben“ veröffentlicht von den österreichischen Landwirtschaftskammern am 14.05.2019.

Bei eventuellen Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:
    Dr. Jürgen Hacker, Tel. (0512) 29 18 10-21
    Senad Mujkic, Tel. (0699) 129 181 05
    E-mail: austria(at)amalgerol.com

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Georg Hechenbichler und Reinhard Hechenbichler

 

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Erste Meldung vom 29.05.2019:

Sicherheitshinweis | Elementarer Schwefel als Güllezusatz

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einem Landwirt in Tirol sind 12 Rinder aufgrund einer Faulgas Vergiftung im Mai 2019 verendet.

Laut der Landwirtschaftskammer Tirol und ihrer aktuellen Aussendung soll ein Zusammenhang zwischen dem Mixen der Gülle nach Verwendung von elementarem Schwefel als Güllezusatz und diesem Unglück bestehen.

Aus Sicherheitsgründen möchten wir darauf hinweisen, dass bis zur umfassenden Klärung der Ursachen für dieses Unglück elementarer Schwefel als Güllezusatz, wie bspw. unser Produkt Gülleschwefel+, nicht verkauft bzw. verwendet werden sollte.
Wir sehen dies als unsere Pflicht als verantwortungsvolle Unternehmer Sie darauf ausdrücklich hinzuweisen.

Allenfalls vorrätige Ware dürfen wir Sie bitten NICHT zu verkaufen, sondern vorläufig in Ihrem Lager zu belassen sowie Ihre Kunden, die Ware noch lagern, diesbezüglich zu informieren.

Wir stehen für etwaige Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung und informieren Sie über die weiteren Entwicklungen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Georg Hechenbichler und Reinhard Hechenbichler

 

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sind unsere Motoren für eine ständige Weiterentwicklung unserer Produkte.